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Kunst „gerade in Corona-Zeiten“

Künstler des BBK Niederbayern zeigen Jahresausstellung im Kulturmodell 

 

Einmal im Jahr präsentieren Künstler des Berufsverbands Bildender Künstler Niederbayern Visitenkarten ihrer Kunst. Seit einigen Jahren haben diese die Einheitsgröße 30 mal 30 Zentimeter, oder nochmals 30 Zentimeter, wenn es sich um dreidimensionale Kunstwerke aus beispielsweise Holz, Keramik, Glas oder Bronze handelt. So gibt es auch 2020 eine BBK-Jahresausstellung, wie immer präsentiert im Passauer Kulturmodell. „Gerade in Corona-Zeiten ist eine analoge Ausstellung bedeutsam und durch digitale Präsentationen nicht zu ersetzen“, sagte der Stellvertretende Landrat Klaus Jeggle am Freitag, als die Ausstellung in einer Art Minimal-Vernissage eröffnet wurde.

„Bis vor zwei Wochen wussten wir noch nicht, ob wir überhaupt eine offizielle Eröffnung veranstalten“, sagte BBK-Chef Hubert Huber, es mache schließlich wenig Spaß, sich mit Mundschutz und Abstand zu begegnen. Doch hat man zumindest einige Repräsentanten von Stellen eingeladen, die dem Künstler-Berufsverband wohl gesonnen sind oder auch gemeinsame Projekte umsetzen. Für die Stadt kamen Bürgermeisterin Erika Träger und Kulturamtsleiter Horst Matschiner, für den Landkreis Passau stellvertretender Landrat Klaus Jeggle und Kulturamtsleiter Christian Eberle. Ihre Grüße hatten übermittelt Minister Bernd Sibler sowie Niederbayerns Regierungspräsident und Bezirkstagsvizepräsident. Hans Meyer kam für die „Kultur-Kreativ-Wirtschaft“- Initiative der IHK Passau, Alexander Semmler für die Sparkasse Passau, die zusammen mit dem BBK und dem Kunstverein alle zwei Jahre den Wettbewerb „Junge Kunst“ austrägt. Mit vier Vertretern des BBK-Vorstandes, die zugleich auch ausstellende Künstler/innen sind, der Leiterin des MMK Marion Bornscheuer und der Kulturmodell-Leiterin Eva Lechner war dann doch eine beachtliche Schar an Gästen zusammengekommen.

An den Wänden oder auf Stelen waren indes in dem großen, zweiteiligen Ausstellungsraum die Hauptdarsteller zu sehen: insgesamt 66 Kunstwerke von niederbayerischen BBK-Künstlern, die sich für die 34ste Jahresschau beworben haben. Sie zeigen eine große Vielfalt an Techniken, Ausdrucksformen und Stilen. Auch wer sich nicht genau an das 30er Format gehalten hat, insbesondere bei Plastiken und Skulpturen, durfte freilich teilnehmen. Rund 200 Mitglieder zählt der Berufsverband, so Hubert Huber. In den vergangenen Monaten habe sich der BBK „extrem für die Künstler engagiert“ und sei dabei von der Politik sehr unterstützt worden. „Das tat uns unvorstellbar gut.“ Von den bereitgestellten Finanzmitteln sei immer noch genug Geld da. Und es habe aus dem BBK Niederbayern nicht eine Beschwerde gegeben. „In der sogeannten Provinz läuft es offenbar besser als in den großen Städten“, folgerte Huber.

Die Ausstellung gehängt bzw. aufgebaut haben Künstler Stefan Meisl und Hubert Hubers Frau Hildegard. An das Ehepaar Huber richtete Erika Träger ein großes Danke für ihre immerwährende Arbeit. Die Jahresschau kann nur bis 16. August in Passau besichtigt werden, nach Pfarrkirchen wandert sie heuer nicht.           Gabriele Blachnik

Bis 16. August im Kulturmodell Bräugasse, geöffnet Do. bis So. 15-17 Uhr.

Foto: BBK 

Gruppenbild mit BBK-Chef Hubert Huber (r.) in der BBK-Jahresausstellung „30 x 30 x 30“ im Passauer Kulturmodell. Zur Minimal-Vernissage waren gekommen (v.l.): Hans Meyer (IHK), MMK-Leiterin Marion Bornscheuer, Landkreis-Kulturreferent Christian Eberle, Alexander Semmler (Sparkasse Passau), Christian Zeitler (BBK), Eva Lechner vom Kulturmodell, Verena Schönhofer (BBK), Passaus Kulturamtsleiter Horst Matschiner, Stv. Landrat Klaus Jeggle, Bürgermeisterin Erika Träger und Helmut Maria Neuwerth und Helga Mader (beide BBK).

 


                                                                                                                                                     

Coronabedingt findet dieses Jahr keine Eröffnung der BBK Jahresausstellung 2020 statt!

 

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch während der Ausstellungsdauer vom 25.07. bis 16.08.2020

 

Öffnungseiten Do bis So 15 bis 17 Uhr 

 

Kunst ist unser Lebensmittel - gesund bleiben mit Kunst

 

Ihr BBK Niederbayern 


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Hier finden Sie aktuelle Informationen zum von Ministerpräsident Dr. Markus Söder angekündigten und vom Ministerrat Ende April 2020 beschlossenen Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler.

Auch für Kunstminister Bernd Sibler ist diese Unterstützung ein echtes Anliegen: „Mit diesem Programm helfen wir von Seiten des Freistaats Bayern, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Künstlerinnen und Künstler abzufedern und Existenzen zu sichern. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zu unserem reichen Kulturleben, wir wollen sie nicht alleine lassen und ein verlässlicher Partner auch in der Krise sein.“

Das vom bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder angekündigte und vom Ministerrat Ende April 2020 beschlossene Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 90 Millionen Euro soll nun mit zusätzlich 50 Millionen Euro und damit einem Finanzvolumen von insgesamt 140 Millionen Euro zur Sicherung des Lebensunterhalts und Kompensation von Honorarausfällen infolge der Corona-bedingten Schließungen von Kultureinrichtungen und Veranstaltungsausfällen aufgelegt werden. Wie von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Kunstminister Bernd Sibler am 14. Maimitgeteilt, wird das Hilfsprogramm für Künstlerinnen und Künstler für einen erweiterten Kreis der Anspruchsberechtigten umgesetzt:

Antragsberechtigt sind freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit Hauptwohnsitz in Bayern, wenn sie nach Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind oder nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend mit erwerbsmäßiger künstlerischer Tätigkeit verdienen, auch wenn sie nicht über die KSK versichert sind, inhaltlich aber die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit erfüllen. Mit diesem „Modell KSK Plus“ werden die Kriterien für eine Mitgliedschaft angelegt, ohne formal eine KSK-Mitgliedschaft zu fordern, was etwa punktuell beschäftigten Künstlerinnen und Künstlern (z.B. Schauspielerinnen und Schauspielern) eine Unterstützung ermöglicht.

Die Künstlerinnen und Künstler sollen über drei Monate monatlich bis zu 1.000 Euro erhalten, wenn ihre fortlaufenden Einnahmen aufgrund der Corona-Pandemie zur Sicherstellung des Lebensunterhalts nicht ausreichen. Die Anpassung des Programms soll der Lebenswirklichkeit der Künstlerinnen und Künstlern gerecht werden.

Die Online-Antragstellung ist unter diesem Link möglich:

https://www.kuenstlerhilfe-corona.bayern

Bearbeitet werden die Anträge bei den Bezirksregierungen, die sich um eine zügige Auszahlung der Soforthilfe kümmern.

Für Informationen und Fragen steht eine Hotline zur Verfügung. Die Beratung findet durch das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München statt . Sie erreichen Sie unter der Nummer 089 233 289 22. Sie ist von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr erreichbar.

Wir bitten um Verständnis, dass Fragen zu einzelnen Anträgen (Bearbeitungsstand etc.) von dieser Hotline nicht beantwortet werden können.

 

Quelle: 

https://www.stmwk.bayern.de

https://www.stmwk.bayern.de/kunst-und-kultur/meldung/6504/informationen-zum-neuen-hilfsprogramm-fuer-freischaffende-kuenstlerinnen-und-kuenstler-antragstellung-online-moeglich.html

 


Der Dr. Franz und Astrid Ritter-Kulturpreis wird wegen der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben!

Hans Fischer ist Preisträger der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung 2020

Der Kulturpreis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung für Bildende Kunst 2020 geht an den Keramiker Hans Fischer. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro sowie eine Einzelausstellung im Weytterturm Straubing. Die Preisverleihung mit Vernissage findet wegen der Corona-Pandemie erst 2021 statt. 


Junge Kunst 2020, ein Kunstprojekt der Sparkasse Passau wird wegen der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben!

Das Jurygremium hat folgende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:
Gessenharter Sebastian, Niederbayern
Harazinová Sandra, Südböhmen
Mayrhofer Katharina, Oberösterreich

Ateliers in Niederbayern 2020

 

„Ateliers in Niederbayern“ geht 2020 in die 12. Runde! Für Ihre Jahresplanung möchten wir Ihnen heute schon den Termin für den nächsten Tag der offenen Künstlerwerkstatt mitteilen: SO, 18. Oktober 2020, von 13 bis 18 Uhr. 

 

Veronika Keglmaier 

BEZIRK NIEDERBAYERN

Kulturreferat

Gestütstr. 5a, 84028 Landshut

 

Tel. 0871 97512-734

veronika.keglmaier@bezirk-niederbayern.de

www.bezirk-niederbayern.de

www.volksmusik-niederbayern.de

www.kulturheimat.de

www.kunst-niederbayern.de

www.ateliers-in-niederbayern.de


BEZIRK NIEDERBAYERN
 
Kunst im öffentlichen Raum
Neue Homepage des Bezirks Niederbayern dokumentiert Kunstwerke
 
Einen Überblick über Kunstwerke im öffentlichen Raum gibt die neue Homepage des Kulturreferats des Bezirks Niederbayern. Auf www.kunst-niederbayern.de sind Kunstwerke, die in Niederbayern öffentlich zugänglich sind, dokumentiert.
Foto: Bezirk Niederbayern / Schulz
www.bezirk-niederbayern.de 

 


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